Salomon 4 Trails-Berglauf Ultramarathon

10.-13.7.13 Salomon 4Trails; ein Bericht von Georg Grohs-Boden:

 

Start war am 10.7. um 10.00 in Garmisch-Patenkirchen. Der Ultramarathon ging über vier Tagesetappen von Garmisch über Ehrwald, Imst und Landeck nach Samnaun. Es waren über 500 Starter. Die Tagesetappen waren zwischen 33 und 47 km bzw. 1.800 und 2.900 HM. Die Organisation war perfekt, das vorgeschriebene Equipment war immer im Rucksack bei den Läufern (warme Kleidung, Regenschutz, Trinken, etc.), das restlich Gepäck für die Abende wurde von der Organisation zu den Hotels gebracht. Generell lernt man sich in den vier Tagen recht gut kennen (strecken weise gemeinsames Laufen, Briefing, Abendessen)- wie „Skikurs in der Schule“. Das Wetter war perfekt und die überwiegend tiroler Bergwelt beeindruckend.

Am ersten Tag führt die Strecke durch den Nationalpark Zugspitze, die Seehöhe ist noch nicht so hoch (max. 1.600m), ideal zum Einsteigen. Diese Etappe kann übrigens auch als Einzeletappe gelaufen werden, ohne am ganzen S4Trails teilzunehmen (quasi zum „schnuppern“). Die zweite Etappe von Ehrwald nach Imst hat es schon ziemlich in sich. Im ersten Teil der Strecke mussten wir eine Scharte queren, wo ein steiles Schneefeld vorher zu passieren war (kurze Wartezeit bis da alle durch sind) und danach eine steile Bergab-Passage. Im nächsten Tal war die Karenzzeit ziemlich knapp bemessen (das einzige Mal übrigens auf der ganzen Strecke, wo ich knapp an der Karenzzeit war).  Der zweite Teil des zweiten Tages ging nochmals ganz vom Tal wieder auf über 2.000m und im Ziel war ich mit einer Zeit von 10:29 (Karenzzeit 11:00).

 

Der dritte Tag ist eine „Sprintetappe“ von Imst nach Landeck mit einem großen Berg dazwischen. An diesem Tag ging es mir sehr gut und ich war richtig flott unterwegs. Im Ziel mit 5:56 bei einer Karenzzeit von 7:45.

Möglicher weise habe ich mich da auch ein wenig übernommen, weil am letzten Tag warteten 47km mit 2.800HM in einer Höhenlage zwischen 2.000 und 3.000m. Vor allem der Übergang im Schnee in die Schweiz zog sich, es waren nur drei Labestellen auf der ganzen Strecke und Eigenversorgung war nötig. Dennoch konnte ich als einer von 383 Finishern in Samnaun ins Ziel laufen (ohne gröbere Beschwerden).

 

Die Abschlussfeier fand am Berg (Alp Trida – mit der Seilbahn hinauffahren) statt und es gab ein super Catering und tolle Stimmung!!!

Wer gerne lange Bergläufe / -wanderungen macht, sollte sich da mal erkundigen, es war ein tolles Erlebnis!

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