UTTB bei Plattenseeüberquerung 2009

5,2 Kilometer von Revfülöp nach Balatonboglar

DieTeilnehmer:
 
Bartels Nicole Download Urkunde
Klapper Reinhard Download Urkunde
Krekel-Klapper Nicole Download Urkunde
Kustor Wolfgang Download Urkunde
Mayerhofer Astrid Download Urkunde
Prückler Thomas Download Urkunde
Scharrer Robert Download Urkunde
Zemann Gerald Download Urkunde
Chistina und Monika als Fans  
 
Der Anstoß kam von Thomas Haiden, welcher mit Reinhold Müllner bereits 2006 dabei war. Er hatte die Idee, einen Bus besetzt mit UTTBlern an den Plattensee zu geleiten – was auch fast gelungen wäre: Für die am 25.07.2009 angesetzte Veranstaltung konnte ein 18-Personen Bus voll gefüllt werden. Leider wurde der Bewerb wegen ungünstigen Wetters auf den 01.08.2009 verschoben. Beim 2. Anlauf brachten wir es „nur“ mehr auf 9 Personen, 7 Schwimmer und 2 Fans. Thomas der Initiator musste sich einer fieberhaften Erkrankung beugen und war somit nicht mehr dabei.
 
Treffpunkt 5 Uhr morgens in Eisenstadt, Abfahrt Richtung Balaton mit 2 PKW´s. Bei der Ankunft um halb acht herrscht dort schon reges Treiben. Parkplatzsuche, checken der Örtlichkeiten, Anmeldung, ein kurzer Blutdrucktest, hinein in den Neo und ab ins Wasser. Startmöglichkeit besteht durchgehend von 8 bis 14 Uhr. In diesem Zeitraum gehen die Leute fast ohne Unterbrechung im Gänsemarsch ins Wasser. Bei – laut Ergebnisliste – 9500 Teilnehmern geht durchschnittlich alle 2,3 Sekunden ein Teilnehmer an den Start.) Apropos Neo: Diese dunklen Häute sind hier eine Seltenheit, weil von den vielen Akteuren kaum Triathleten sind, sondern hauptsächlich begeisterte Volkssportteilnehmer, welchen man vollen Respekt zollen muss. Denn die große Masse benötigt für diese Überquerung drei bis hin zu 7 Stunden, was selbst bei angenehmen Wassertemperaturen eine enorme Leistung ist.
 
Der Zielort Balatonboglar sieht vom Ufer verdammt nah aus – das sollen 5,2 Kilometer sein? (Sie sind es doch, wie sich beim Schwimmen dann herausstellt.)
 
Kurz vor dem Einstieg ins Wasser wird mittels Scanner und Strichcode-Band die Zeit erfasst, welcher Vorgang im Zielbereich (mit Zielfoto) wiederholt wird. Schon bald nach Verlassen des Ufers baut sich eine unangenehme Welle von der linken Seite auf, welche sich bis zur Mitte der Strecke verstärkt und erst kurz vor dem Ziel wieder abflaut. Aber es ist wie beim Radeln mit viel Wind – alle haben die gleichen Bedingungen und so geht es Zug um Zug dahin und die Gedanken werden frei.
(Anmerkung: Kann man beim Schwimmen seekrank werden? Thomas hat dreimal gekotzt, wie er sagt, führt das aber auf Schlucken von Seewasser infolge des Wellenganges zurück. Gerald wiederum hat berichtet, dass ihm durch die Schaukelei regelrecht schlecht geworden ist. Bei kurzer Surferei im Internet ist festzustellen, dass es durchaus möglich ist.)
 
Entlang der Schwimmstrecke sind im Abstand von 20 bis 30 Metern Boote verankert, bei denen Schwimmer Wasser und Traubenzucker erhalten oder sich bei Bedarf ausrasten können. Als Markierungen gibt es alle 500 bzw. 1000 m Bojen.
 
Mit Ausnahme von Thomas, welcher sich in 1:28 durch den See „saugt“ und damit etwa den 65. Rang belegt, kommen die anderen in mehr oder weniger knapp über 2 Stunden aus dem Wasser. Vor der Rückfahrt mit der Fähre gibt es lange Wartezeiten – für das nächste Mal heißt das: Um 8 ins Wasser – rüber und ohne Zeitverzögerung wieder zurück – dadurch kann man dem Massenansturm auf die Fähren entkommen.
 
Nach einem gutem Mittagessen und einem geselligem Plauscherl wird gegen 16 Uhr die Heimfahrt angetreten.
 
Bei Durchsicht der Ergebnisse im Internet
stellt sich heraus, dass auch Gerald Zemann, welcher einen Kurzurlaub in Ungarn verbracht hat, mit dabei war.
 
Zitate einzelner Teilnehmer:
Thomas Prückler:
Es war eine tolle Veranstaltung, kann ich nur jedem begeisterten Schwimmer und die, die es noch werden wollen, weiter empfehlen. Ist was für jedermann und das beweist auch das Starterfeld von ca. 9000 Leuten. Daumen hoch.
 
Nicole Klapper:
Ich war total beeindruckt, es war gut organisiert, es hat trotz hoher Wellen
viel Spaß gemacht, unsere Leute waren super nett und ich habe mal kurz überlegt ob 10 km auch zu schaffen sind.
 
Robert Scharrer:
Wenn ich an die Neusiedler See Überquerung denke, wo gerade mal 100 Leute mobil gemacht werden können (davon schon die Hälfte Triathleten) und hier bei der fast doppelten Distanz mehr als 9000 Leute an den Start gehen (ohne Grundberührung zu haben!), so ist die Beigeisterung und Einsatzfreudigkeit unserer Nachbarn faszinierend. Wir jedenfalls kommen wieder und vielleicht der/die eine oder andere noch dazu.
 
Alles in Allem war es ein schönes Erlebnis.

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